Antrag auf Gestaltung von Verteilerkästen im Stadtgebiet

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

hiermit beauftragen wir die Verwaltung die Verteilerkästen im Stadtgebiet kunstvoll gestalten zu lassen.

Begründung

Die Verteilerkästen im Stadtgebiet werden seit Jahren immer wieder illegal beschmiert. Sollte man irgendwo einen unbeschmierten Kasten finden, macht auch dieser nicht viel her. Die Stadt sollte sich daher überlegen, wie sie mit dieser Situation umgeht.

Die beigefügten Bilder lassen einen deutlichen Unterschied erkennen.

Gestalteter Verteilerkasten Moorkampstraße

Verteilerkasten Cappeltor

In vielen anderen Städten, wie Dormagen, Düsseldorf oder Hamburg werden daher diese Verteilerkästen kontrolliert von Künstlern verschönert. Es hat sich gezeigt, dass die Hemmschwelle einen bereits bemalten Verteilerkasten zu besprühen wesentlich höher ist. Die Stadt Lippstadt hätte hier die Möglichkeit durch Vorgaben das Stadtbild immens auf zu werten. Durch Erteilung diese Aufgabe an Einwohner der Stadt erhalten diese die Möglichkeit der Mitgestaltung.

Die Stadtverwaltung wird gebeten, die notwendigen Genehmigungen bei den Betreibern ( Dt. Post, Telekom, Unitymedia, etc.) ein zu holen und den Auftrag der Aufwertung an Jugendliche und Künstler der Stadt Lippstadt zu vergeben.

Vielen Dank.

Mit freundlichem Gruß,
Jessica Münzel
( Mitglied im Schul- Und Kulturausschuss)


Verkehrsplanung für Lippstadt-Nord: Straßenanschluss für die Zukunft!

BG: „Schaffung einer Anschlussoption, um das Baugebiet „Auf dem Rode“ zu einem späteren Zeitpunkt an die Wiedenbrücker Straße anzuschließen“.

In der Ratssitzung am 27.05. ist der Bürgerantrag zur Einrichtung einer Baustraße zur Erschließung des Neubaugebietes „Auf dem Rode“ von der Ratsmehrheit abgelehnt worden. Diese kurzfristige Entscheidung sollte jedoch nicht einer mittel- oder langfristigen Maßnahme im Wege stehen. Da es durchaus möglich ist, die nördliche Entlastungsstraße zu späterer Zeit zu realisieren, sollten wir zumindest die Voraussetzungen für einen Anschluss des Baugebiets an eine solche „Zukunftsstraße“ schaffen. Hierfür ist es nach Meinung der BG zum jetzigen Zeitpunkt noch früh genug. Der B-Plan ist noch in Diskussion, die Grundstücks-parzellen sind weder festgeschrieben, geschweige denn, sind die Grundstücke zukünftigen Bauwilligen vorgestellt, versprochen oder verkauft worden. Z. Zt. müssen lediglich im jetzigen Planungsstadium im nördlichen Bereich ein, ggf. zwei Straßenanschlüsse geschaffen werden.

Die BG hat diesen Vorschlag als Antrag für den zuständigen Stadtentwicklungsausschuss an Herrn Bürgermeister Sommer gesandt. Gleichzeitig mit der Bitte die Planer der GWL, der mit der Vermarktung der Grundstücke beauftragten städtischen Tochter, mit ins Boot zu nehmen.

Dieser „vorsorgliche Straßenanschluss“ ist die letzte Möglichkeit, für die nächsten Jahrzehnte zumindest eine Option für eine sinnvolle Verkehrsentlastung für den Lippstädter Norden offen zu haben!


Baustelle Markstraße: Kosten- und verkehrstechnisch günstige Möglichkeit zur Anpassung der Bordsteine im Bereich der Fahrradständer unter der Baumreihe neben der Marienkirche.

Sehr geehrter Herr Horstmann,

an der Markstraße ist im Rahmen des Mobilitätskonzeptes ein zusätzlicher verkehrs-gegenläufiger Radfahrstreifen eingerichtet worden. Dieser Radweg ist gut angenommen worden. Ebenfalls viel genutzt wird die im Bereich der Absenkung der Marienkirche seit vielen Jahren vorhandene Fahrradständerreihe. Leider sind diese Fahrradparkplätze nur erreichbar, wenn man zuvor auf der Straße anhält und sein Fahrrad über die Bürgersteigkante „wuchtet“. Und dies bei entgegenkommenden Autoverkehr und „verfolgenden“ Radverkehr.

Hat man dann in den unmittelbar in der Nachbarschaft angesiedelten Lebensmittelgeschäften eingekauft, ist es nicht immer einfach, mit einem vollgepackten Fahrrad wieder auf die Fahrbahn zu kommen und sich anschließend in den fließenden Verkehrsstrom einzureihen. Auch jetzt ist die hohe Bordsteinkante ein Hindernis.

Nicht nur im letzten Bauausschuss wurde der Wunsch vorgetragen, die Bordsteine den Fahrradständern anzupassen. Dies wurde aus Planungs-, Kosten- und technischen Bauhöhen- Gründen von der Verwaltung als z.Z. nicht durchführbar abgelehnt.

Wir bitten Sie jedoch, dieses Projekt noch einmal kurzfristig aufzugreifen.

Aktuell laufen in dem Bereich die bekannten Straßenumbaumaßnahmen. Somit sind alle Baumaschinen vor Ort, zusätzliche Baustelleneinrichtung entfallen, die Straße ist für den Verkehr gesperrt. Eine kosten- und ablaufgünstigere Situation gibt es nicht mehr.

Das Argument der „falschen Höhen“ kommt nicht mehr zum Tragen. Im jetzt neu erstellen Bereich der Markstraße sind nach unseren Messungen bereits die Höhen mit der entsprechenden Fahrbahnneigung planungsgemäß verwirklicht.

Es fehlt also nur noch der Baustein der Finanzierung: Das dürfte wohl bei unserer momentanen Haushaltslage ein lösbares Problem sein. Unterjährige Finanzumschichtungen sind durchaus übliche Tagesordnungspunkte im HFA und den Ratssitzungen.

Mit dem Ziel, dass wir in Lippstadt eine fahrradfreundliche Stadt werden wollen, bitten wir Sie die Maßnahme in Angriff zu nehmen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
gez. Hans-Dieter Marche


Kreuzung Erwitter / Landsberger Straße: Änderung des Ampelablaufs Zusätzlicher TOP für die Verkehrskommission am 05.07.2019

Sehr geehrter Herr Bökenkötter, sehr geehrter Herr Wegener,

Eines der Ziele im Rahmen der Emissionsvermeidung ist es, Verkehrstaus zu minimieren. Zudem ist die Verbesserung des kalkulierbaren zügigen ÖPNV eine städtische Grundaufgabe. Eine echte und einfache Verbesserungsmaßnahme bietet sich an Straßenkreuzung Erwitter / Landsberger Straße an.

Die Ampelanlage wird zum größten Teil durch die Auslösung der Fußgängerquerung gesteuert. Ist das Grünsignal für den Fußgängerweg über die Erwitter Straße aktiv, wird nicht nur diese Straße gesperrt, sondern auch die Fahrt für die Rechtsabbieger aus der Landsberger Straße durch ein zusätzliches Rotlicht gesperrt. Diese wartenden Fahrzeuge verhindert sodann auch eine mögliche Weiterfahrt der Linksabbieger auf die Erwitter Straße. Der in der Schlage stehende ÖPNV-Linienbus mit seiner integrierten Vorrangschaltung kann die Rotphase der Erwitter Straße nicht nutzen. Der Verkehrsstau ist fester Bestand (Klimanotstand..). Die ÖPNV-Ampelschaltung schlägt sogar in dem Fall noch in zusätzliche Verzögerungen um. In dieser Situation verfallen einige PKW-Fahrer dann (aus manchmal verständlichen Gründen…) der Idee, sich links an der Verkehrsinsel über die Gegenfahrbahn verkehrswidrig Zufahrt auf die Erwitter Straße zu verschaffen. Die Situation im Falle der sich schließenden Bahnschranken ist ohne weitere Beschreibung sicherlich jedem gut vorstellbar.

Es gibt mindestens zwei Lösungen:

  1. Nach der Beendigung der Fußgänger-Grünphase für einen kurzen Augenblick der Landsberger Straße die Ausfahrt ermöglichen.
  2. Das Rechtsabbieger-Rotlichtsignal gegen das gelbe „Fußgänger-Blinklicht“ zu tauschen. So wie es an der Mehrzahl der sonstigen städtischen Ampeln und in anderen Städten installiert ist. Hier ist eine Weitererfahrt der Rechtsabbieger sofort nach Überschreitung der Fußgänger möglich. Diese Lösung favorisiert die BG-Fraktion. Wir sehen beide Lösungen als richtlinienkonform an (RiLSA).

Wir bitten Sie, den TOP mit in die Verkehrskommission aufzunehmen und dieses Schreiben mit Fotos den Mitgliedern zukommen zu lassen.

Und wir hoffen auf eine positive Entscheidung.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Hans-Dieter Marche
Jessica Münzel / BG-ÖPNV-Beauftragte

Blick aus Richtung Möbelhaus Steinmann
Kennzeichnung der auszutauschenden Ampel.

Stau in der Landsberger Straße

„Verständlich…?“


Rixbeck: Vom Dorf im Grünen zur Industrie-Randlage?

Die BG kann die Befürchtungen der Rixbecker „Gewerbegebietsanlieger“ gut verstehen! Die Stadtverwaltung hatte bereits im ersten Ansatz die gesamte Grünfläche, ausgehend vom Wasserturm entlang der B55 bis Rixbeck, als zukünftiges Gewerbegebiet, sprich Industriegebiet, fest eingeplant. Mittlerweile ist nun in Zusammenarbeit von Stadtverwaltung und Bezirksregierung eine nochmalige Vergrößerung des Plangebietes entstanden. Die BG sieht es fast als zukünftige Dorfumzingelung! Und für die Siedlung „Klein Bethlehem“ wäre es „das Aus jeglicher bisheriger Wohnqualität“!

Der jetzige freie Blick von der B55 aus auf ein Dorf im Grünen, weicht einem Anblick, wie er sich von der B55 auf die Rückseite des Gewerbegebietes am Mondschein bietet. Und vermutlich wird die nach Rixbeck abgewandte Seite des Industriegebietes auf Dauer auch nicht besser aussehen. Und wenn das Planungsruder im Stadtentwicklungsausschuss nicht herumgeworfen wird, dann wird der Verwaltungsvorschlag in absehbarer Zeit rechtskräftig. Und Rixbeck wird Industrierandlage wie kein anderer Ortsteil und die Siedlung Klein Bethlehem integrierter Gewerbegebietsbestandteil.

Nach Meinung der BG ist es uns Lippstädter Bürgern nur schwer erklärbar, dass ein weiterer großer Grünkorridor vor den Toren unserer Stadt verschwinden soll. In Anbetracht von nutzbaren vorhandenen Industrieflächen wie z.B. das Unionsgelände o.ä., ist zudem ein ressourcenschonender Umgang mit Grünflächen nicht zu erkennen.

Mit freundlichen Grüßen,
Hans-Dieter Marche


BG hat die Anlagerichtlinie im HFA abgelehnt

Geld der Bürger darf nicht für „Börsengeschäfte“ eingesetzt werden!


(PDF Download)

Bericht über die Jahreshauptversammlung der Bürgergemeinschaft Lippstadt e.V.

„Die Politik-Auftragsbücher sind gut gefüllt!“


(PDF Download)

Einladung zur Jahreshauptversammlung


(PDF Download)

Verkehrsplanung für Lippstadt-Nord: Neue zentrale Zufahrtsstraße für die Stadterweiterung erforderlich!


(PDF Download)

Reklame soll "kleben bleiben"!

Nicht nur im Kopf, sondern auch auf der Wand...


(PDF Download)

Wir lehnen den Haushalt ab!

Rede der BG-Fraktion zum Erlass der Haushaltssatzung


(PDF Download)

"Die grüne Dose!"

Im Nachschub war die 1.000ste Notfalldose!


(PDF Download)

Straßenzweitausbaubeiträge

Kostenverteiling neu überdenken


(PDF Download)

Verkehrsrahmenplanung Lippstadt-Nord

BG ist gegen "Ketten Erschließungen"!


(PDF Download)

Lippstädter Welle ja

- Standort am Stiftswehr nein!


(PDF Download)

Weitere Meldungen finden Sie auf unserem Pressearchiv!